Über Alpakas

Sie kommen ursprünglich aus Chile, Peru und Südamerika.
Dort gibt es eine große Vielzahl dieser Tiere. Sie gehören zu den Neuweltkameliden. Zu Ihren Verwandten zählen Lamas, Vikunjas und Guanakos.

Alpakas erreichen ein Alter von bis zu 25 Jahren und eine Größe von bis zu ca. 100 cm.
Ihr Gewicht liegt bei ca. 75 kg.  Von einem Tier kann man in einem Jahr bis zu 6 kg Wolle gewinnen.

Sie Ernähren sich Hauptsächlich von Gras und Heu.

Diese Tiere sind Herdentiere und sollen auf keinen Fall einzeln gehalten werden. Die Herde soll aus mindestens 2 Tieren bestehen.

Das Vlies der Götter, so wird ihre Faser bezeichnet. Die Wolle der Alpakas ist weich und glänzend fein und dennoch fünfmal wärmer als Wolle von Schafen. Das liegt daran, da die einzelnen Fasern Hohlfasern sind und Körperwärme hervorragend speichern. Das Fell der Alpakas kann einmal im  Jahr geschoren werden. Die Farbgebung reicht von weiß, über braun bis grau und schwarz. Alpakawolle enthält kein Lanolin und ist daher für Allergiker bestens geeignet. Alpakawolle ist aufgrund ihrer Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit sehr bekannt.

Die Tiere werden einmal im Jahr geschoren und die Zehennägel regelmäßig geschnitten.

Die Fohlen nennt man Crias, die Stuten Hembras und die Hengste Machos. Der Name Macho passt bestens zu den Hengsten, da sie sich oft auch so benehmen.

Hembras tragen ca. 11,5 Monate und bekommt nur ein Cria zur Welt. Schon kurze Zeit später läuft das Kleine bereits und säugt bei der Mutter. Nach ca. 2-3 Wochen kann die Stute schon wieder aufnehmen und lässt den Macho wieder an sich ran.

Es gibt zwei Arten der Alpakas, das Huacaya und das Suri.

Aufgrund der klimatischen Verhältnisse im südlichen Teil von Südamerika sind sie sehr zäh und robust. Große Temperaturschwankungen machen ihnen nichts aus.